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Der Ruf Schönecks als bekannter Erholungsort und Wintersportplatz ist weit-gehend mit der Entstehung und Entwicklung des organisierten Skisports verbunden. Es lohnt sich deshalb einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des Skisports in der Stadt Schöneck zu geben.

Bis in die Jahre 1908/1909 spielte der Skisport nur eine untergeordnete Rolle. Diese Sportart war noch zu unbekannt, die Skiausrüstung noch äußerst primitiv. Von den ersten selbstgefertigten Ski, den sogenannten Fassdauben, bis zu den heutigen Spezialausrüstungen für die einzelnen Disziplinen, war es ein weiter Weg. Bis zum Jahr 1900 kannte man eigentlich nur das Skiwandern. Als im gleichen Jahr der Norweger Nilsen im Schwarzwald das Skispringen zeigte, entwickelte sich der Skisport in Deutschland immer rascher. Das Buch von Nansen 'Auf Schneeschuhen durch Grönland und die ersten Hindernisspringen' des Skivereins Todtnau sollten in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnt werden.

In Schöneck bildete sich im Jahr 1909 aus einer Gruppe von Eisläufern die Abteilung Wintersport. Die Pflege von Eislauf, Rodeln und Skilauf setzten sie sich zum Ziel. Aus finanziellen Gründen schloss man sich dem Gebirgsverein 'Sommerfrische' an. Herr Kurt Hüller war es, der sich im Erzgebirge Kenntnisse im Skilauf aneignete und diese an seine Schönecker Sportfreunde weitervermittelte.

Bereits 1910 trat man mit Eislaufen, Rodeln, Skilanglauf und Sprunglauf an die Öffentlichkeit. Die Sprungschanze war damals ein einfacher Schneehügel. Im gleichen Jahr wurde die erste Rodelbahn im Stadtpark gebaut.
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